Gästebuch-2011

Ergebnisliste 2011

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Rückblick auf 2011

Der 1.SH-Supertrail fand am 3. und 4. Juni 2011 als 2-Tages-Etappenlauf statt. Start war an der Wildenburg bei Idar-Oberstein, Ziel in Trier mit einer Zwischenetappe  nach 66 km am Gästehaus des Saarländischen Sportbundes in Braunshausen/ Saar. Insgesamt 120 km und 3.300 Höhenmeter waren zu überwinden.

Ca. 80 Läuferinnen und Läufer wurden am 3. Juni um 8 Uhr morgens vor der malerischen Wildenburg von der Deutschen Edelsteinkönigin per Startschuss auf die lange und beschwerliche Fußreise auf dem Saar-Hunsrück-Steig geschickt. Beim Ranking der schönsten Deutschen Wanderwege steht der Saar-Hunsrück-Steig ganz oben, verläuft er doch fast hundertprozentig auf Naturpfaden und Naturwegen in einer die Sinne beeindruckender sehr abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft.

Ein illustrer Kreis von Abenteuer- und Ultra-Marathonläufern aus fast allen Bundesländern, auch aus der Schweiz und Österreich waren dabei. Die meisten unter ihnen haben läuferische Leistungen erbracht, die für den Normalbürger, der diese Extremlaufszene nicht kennt, sowohl bewundernswert als auch furchteinflößend erscheinen muss.

Der älteste Läufer war 73 Jahre jung und hat Marathonläufe am Nordpol, in der Antarktis, am Mount Everest und an anderen hochinteressanten Plätzen der Welt absolviert. Ein anderer mit Ende 50 hatte in 2009 den Trans-Europalauf von Brindisi ans Nordkap in 62 Tagen (= jeden Tag ca. 70 km) durchgezogen. Es waren Läufer dabei, deren Marathonbestzeit 2.26 betrug und die den härtesten Lauf der Welt den Spartathlon von Athen nach Sparta 246 km am Stück weit unter 30 Stunden im Ziel beendeten. Viele waren Finisher des legendären Berglaufs UTMB ( Ultratrail Tour du Mont Blanc), einem Rennen von Chamonix über Courmayeur und Champex-Lac nach Chamonix um das Mont-Blanc-Massiv mit 163 km und über 10.000 Höhenmetern nonstop, sowie des Marathon des Sables, einem 5 tägigen Etappenlauf in der Sahara.

Ebenso Abenteuerläufer, die den Badwater-Ultramarathon im Death Valley über 217 km und bei Temperaturen von über 50 Grad nonstop meisterten. Grand-Raid de la Reunion-Abenteurer, die die Diagonale der Verrückten auf der französischen Übersee- Insel Reunion bei Madagaskar bestanden, sowie Dschungel-Supermarathon-Experten, die ihre Grenzen im Amazonasgebiet entdeckten. Die Liste dieser Extremläufe ist noch viel umfangreicher und könnte noch weiter beschrieben werden.

Kurzum, es war wohl das erste Mal, dass sich im Grenzgebiet Rheinland-Pfalz-Saarland eine solch große Anzahl verwegener Typen traf. Nach 66 km erreichten sie in Braunshausen das Ziel der ersten Tagesetappe, wo die Teilnehmer dann in 10 Blockhütten die Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen verlief die Fußreise die restlichen 54 km nach Trier, wo am frühen Abend nach Eintreffen der letzten Läufer, nach einem guten Abendessen und geselligem Zusammensein das Laufevent seinen Abschluß fand. .